Bildstrategien für Web, Print und Präsentation
Wissenswertes
Warum können Bilder nicht universell für alle Medien verwendet werden? +
Unterschiedliche Medienformate (Hochformat vs. Querformat) und technische Anforderungen (Auflösung, Farbraum) erfordern oft spezifische Bildkompositionen, um die Bildaussage zu erhalten.
Welche Rolle spielt der Bildausschnitt bei responsivem Webdesign? +
Da sich Bildausschnitte je nach Bildschirmgröße verschieben, müssen wichtige Motivelemente zentriert oder so platziert sein, dass sie auf keinem Endgerät abgeschnitten werden.
Wie wird Konsistenz über verschiedene Kanäle erreicht? +
Durch eine einheitliche Bildsprache in Lichtsetzung, Farbigkeit und Stilistik wirkt die Kommunikation trotz unterschiedlicher Formate und Medienkanäle zusammengehörig.
Unternehmenskommunikation findet heute parallel auf verschiedenen Kanälen statt. Websites, gedruckte Geschäftsberichte und digitale Präsentationen stellen jeweils eigene Anforderungen an das verwendete Bildmaterial. Was auf einem hochauflösenden Monitor wirkt, funktioniert nicht zwangsläufig im Hochformat einer Broschüre oder als Hintergrund einer Folie. Eine differenzierte Betrachtung der technischen und gestalterischen Kriterien ist notwendig, um eine konsistente Außendarstellung über alle Medien hinweg zu gewährleisten.
Anforderungen digitaler Medien
Im digitalen Raum, insbesondere auf Corporate Websites, ist das Querformat dominant. Bilder müssen hier responsiv funktionieren, also auf großen Desktop-Monitoren ebenso lesbar sein wie auf mobilen Endgeräten. Ein entscheidender Faktor ist der sogenannte „Negative Space“ – ruhige Bildflächen, die das Überlagern von Texten oder Interface-Elementen ermöglichen, ohne wichtige Bildinhalte zu verdecken. Zudem spielt die Dateigröße eine Rolle für die Ladezeiten, was eine klare, nicht zu kleinteilige Bildkomposition begünstigt.
Besonderheiten in Print und Reporting
Geschäftsberichte, Imagebroschüren und Magazine im B2B-Kontext nutzen häufig das Hochformat. Ein Motiv, das für den Header einer Website fotografiert wurde, lässt sich selten ohne Verlust der Bildaussage in ein ganzseitiges Cover-Format beschneiden. Printmedien verlangen zudem nach einer deutlich höheren Auflösung und erlauben komplexere Bildinhalte, da die Betrachtung statisch und oft konzentrierter erfolgt als beim schnellen Scrollen im Web. Die haptische Qualität des Papiers und das Druckverfahren beeinflussen zusätzlich die Wahrnehmung der Bildsprache.
Funktionale Bilder in Präsentationen
In Präsentationen, etwa für Pitch-Decks oder interne Schulungen, dient Fotografie oft als unterstützender Hintergrund oder emotionaler Anker. Hier ist das 16:9-Format Standard. Motive dürfen nicht mit Diagrammen oder Textblöcken konkurrieren. Eine zu unruhige Bildstruktur lenkt von den Inhalten ab. Daher eignen sich hier oft Motive mit geringer Tiefenschärfe oder architektonische Details, die Raum für Informationen lassen, ohne visuell zu dominieren.
Strategische Planung der Bildproduktion
Die Herausforderung besteht darin, diese unterschiedlichen Formate und Kompositionsanforderungen bereits bei der Planung eines Fotoshootings zu berücksichtigen. Statt nachträglich unpassende Ausschnitte zu wählen, empfiehlt es sich, Schlüsselmotive gezielt in verschiedenen Varianten aufzunehmen. Dies sichert einen einheitlichen Look über alle Kanäle hinweg, ohne dass technische Kompromisse die visuelle Qualität mindern.
Weiterführendes
- Social Business Portrait Porträts vor neutralem Hintergrund eignen sich flexibel für verschiedene Layouts in Web und Print.
- Visuelle Dokumentation von Bauprozessen Dokumentarische Aufnahmen liefern authentisches Material für Geschäftsberichte und Projektbeschreibungen.
- Mitarbeiter zum Fotoshooting motivieren Gute Vorbereitung hilft, authentische Bilder zu erzeugen, die in allen Medien funktionieren.
Markus Lehr ist Fotograf für Unternehmen, Architektur und Mitarbeiterportraits in Karlsruhe.
Er erstellt authentische Businessfotografie für Unternehmen, Agenturen und Institutionen –
für Websites, Employer Branding und Unternehmenskommunikation.
Markus Lehr ist Fotograf für Unternehmen, Architektur und Mitarbeiterportraits in Karlsruhe.
Er erstellt authentische Businessfotografie für Unternehmen, Agenturen und Institutionen –
für Websites, Employer Branding und Unternehmenskommunikation.